Gruppenreise Aserbaidschan - Im Land des Feuers

#Singlereise Aserbaidschan #GruppenreiseAserbaidschan 

06.-14.09.2019

Im geheimnisvollen Aserbaidschan vereinigen sich die Kulturen
des Morgenlandes und des Abendlandes auf spielerische Art
und Weise. Ein reiches historisches und kulturelles Erbe, unberührte
Naturlandschaften und ein großzügiges Maß an Sonne,
machen das kleine Land zwischen Kaukasus und Kaspischen
Meer liebenswert und einmalig.

Reiseverlauf

1. Tag: Willkommen in Aserbaidschan

Sie fliegen nach Baku und fahren zum Hotel.

2. Tag: Baku und die Halbinsel Abscheron

»Salam« ─ wir sind gespannt darauf, die Hauptstadt Aserbaidschans zu erkunden. Von den Hängen im Westen Bakus verschaffen wir uns einen ersten Überblick. Hinter den Doppelmauern der mittelalterlichen Befestigung versteckt sich der historischen Teil »Itscheri Schecher«. Zwischen dem gewaltigen Palast des Schirwanschahs und dem Jungfrauenturm, den Moscheen, Minaretten und Karawansereien erwartet uns ein einzigartiges orientalisches Flair. Die Halbinsel Abscheron im Kaspischen Meer haben wir schon von oben gesehen. Wer möchte, nimmt an dem heutigen optionalen Ausflug teil und fährt hin. Sie stehen staunend am Brennenden Berg ─ Yanar Dag --, der seit dem Altertum brennendes natürliches Erdgasfeuer ausspuckt. Dem Feuergott wurde im »Tempel des Feuers« seit Tausenden von Jahren gehuldigt, wie Sie an Ort und Stelle erfahren. 60 km (F, A)

3. Tag: Von Baku nach Scheki

Wir fahren nach Westen und hören, dass wir gerade auf einer der vielen Routen der Großen Seidenstraße unterwegs sind. Wie sollte es anders sein: Auch am Kaukasus befanden sich einst bedeutende Handelsstädte, wie Schamaki. Zeugnisse dieser Blütezeit sind die Juma-Moschee und zwei Mausoleen, die uns einen Stopp wert sind. Schon 1.400 Meter hoch in den Bergen des Kleinen Kaukasus liegt die charmante Siedlung Lahij, in der die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Viele kleine Handwerker bieten ihre Waren an. Bei den Kupferschmieden sollten wir genauer hinsehen ─ sie sind weithin bekannt für ihre kunstvollen Arbeiten. Und da wir auf der Seidenstraße reisen, befindet sich unser Hotel in Scheki in einer ehemaligen Karawanserei. 350 km (F, A)

4. Tag: Scheki und Kish

Wir wissen: Auch durch Scheki wanderten einst die Karawanen auf der Seidenstraße. Die zweitälteste Stadt Aserbaidschans war vor 200 Jahren Sitz eines unabhängigen Khanats. Liebevoll restauriert empfängt uns der einstige Sommerpalast. In den Mosaiken seiner Fassade erkennen wir in den verschachtelten Mustern Jagd- und Kriegsszenen. Von einzigartiger Schönheit sind jedoch die großen Glasfenster, die ineinander gesteckt in satten Farbtönen leuchten. Noch immer werden diese Shebeke-Fenster in Scheki hergestellt. Wir überzeugen uns in der benachbarten Werkstatt. Was wäre eine Stadt an der Seidenstraße ohne Basar: Lassen wir uns geleitet von unseren Sinnen treiben und bestaunen die Waren der Händler. Nach dem quirligen Markt freuen wir uns nicht weit von hier auf ein kleines Stück Natur. Wir besuchen eine Farm und können von saftigen Beeren und Zitrusfrüchten naschen. Inmitten aller Arten Federvieh sehen wir eine kaukasische Gazelle und hören, dass die scheuen Tiere hier während der Steinzeit gejagt wurden. Heute sieht man das ganz anders. Wissen Sie was Kelagayis sind? In einer Seidenmanufaktur sehen wir, wie die großen quadratischen Kopftücher gefärbt und aufwendig bemalt werden. Sie sind ein wichtiger Teil der Nationaltracht und auch ein tolles Souvenir. Aber Achtung: Die Farbe der Kelagayis richtet sich je nach der jeweiligen Lebenssituation der Trägerin. Nicht weit von Sheki befindet sich in dem kleinen Bergdorf Kish seit fast 2.000 Jahren die erste albanische Kirche St. Elisee, die auch Thor Heyerdal faszinierte. Warum? Wir werden es an einem ihm gewidmeten Denkmal erfahren. 24 km (F, A)

 

5. Tag: Von Scheki nach Ganja

Die Geschichte der zweitgrößten Stadt des Landes Ganja begann im 6. Jahrhundert nach Christi und ist durch viele Mächte bestimmt worden. Im 10. Jahrhundert stieg sie zur Hauptstadt eines Khanats auf. Von dieser großen Zeit erzählen uns auch hier die erhalten gebliebenen Häuser, Türme, Moscheen und Brücken. Aber auch im Jetzt wird hier außergewöhnlich gebaut: Ibrahim Jafrov hat bei seinem Hausbau anstelle der üblichen Materialien 48.000 Glasflaschen und bunte Steine verwendet und das Gebäude seinem Bruder gewidmet, der seit dem Zweiten Weltkrieg vermisst wird. Nicht weit von Ganja befindet sich inmitten der Berge die Kleinstadt Göygöl, die bis Mitte des 20. Jahrhunderts Helenendorf hieß. Wir suchen die Spuren der deutschen Siedler und stehen überrascht vor der protestantischen Kirche aus dem Jahr 1908. 170 km (F, A)

6. Tag: Von Ganja nach Baku

Auf den Weg zurück nach Baku lohnt sich für uns unbedingt ein Abstecher in den Qobustan Nationalpark. Mehr als 6.000 prähistorische Felszeichnungen können wir dort sehen ─ die 5.000 Jahre und älter sind. Neben Jagd- und Kampfszenen und Kamel-Karawanen entdecken wir rituelle Tänze und Darstellungen von Tieren und Pflanzen. Lateinische Buchstaben erzählen uns, dass sich auch Römer an diesem Platz aufhielten. Und eine weitere Attraktion verschlägt uns im wahrsten Sinne des Wortes den Atem: Mehr als die Hälfte aller Schlammvulkane der Welt befinden sich hier. Einige von ihnen, die Gaval Dash, können sogar musizieren. 360 km (F)

7. Tag: Das moderne Baku

Die wie Feuerzungen geformten Flammentürme haben wir schon als das neue Wahrzeichen Bakus wahrgenommen. Mit dem markanten Heydar Aliyev Cultural Centre besuchen wir heute ein beeindruckendes Meisterwerk, das sich von der oft vorherrschenden monumentalen Architektur der Stadt absetzt. Während wir durch das geschwungene Gebäude schlendern, erfahren wir mehr über den Entwurf der berühmten Architektin Zaha Hadid. Wir werfen noch einen Blick in das Teppichmuseum und spazieren dann durch die belebte Fußgängerzone Nizami zum Brunnenplatz. Freuen Sie sich auf einen freien Nachmittag! Am Abend sitzen wir nochmals gemütlich bei traditioneller Küche zusammen. Wir staunen: Unser Restaurant befindet sich in einer ehemaligen Karawanserei. (F, A)

8. Tag: Die schwarze und die weiße Stadt

Die abends so schön angestrahlten Villen und Prachtbauten erzählen uns vom Ölboom, der Baku zwischen 1870 und 1900 reich machte. Heute dienen sie anderen Zwecken. Doch in der Villa Petrolea können wir uns in diese Zeit hineinversetzen. Wir staunen: Die Villa gehörte der Familie Nobel. Ludvig Nobel leitete von hier aus eine Ölfirma, die unter seiner Führung zu einem der größten Unternehmen der Welt aufstieg. Im heutigen Aserbaidschan nutzt man die ökonomische Kraft des »Schwarzen Goldes« für andere Zwecke. Noch sind die Öltürme im Meer zu sehen, doch aus der schwarzen Stadt, in der sich Raffinerien und Lager befanden, entsteht eine moderne weiße Stadt. Schauen wir uns um. (F, A)

9.Tag: Abschied vom Kaspischen Meer

Früh am Morgen fahren Sie zum Flughafen und treten die Heimreise an.

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben
ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, A=Abendessen)

Preis pro Pers. im Doppelzimmer € 1.995
Einzelzimmerzuschlag € 155

Halbe Damen- oder Herrendoppelzimmer für Singles auf Anfrage buchbar


Leistungen, die überzeugen:
Zug zum Flug (2. Klasse)
Flüge ab/bis Leipzig mit Lufthansa in der Economy-
Class bis/ab Baku
Luftverkehrssteuer, Flughafen- und Flugsicherheitsgebühren
Transfers am An- und Abreisetag
Rundreise/Ausflüge im landestypischen Reisebus mit Klimaanlage
8x Hotelübernachtungen (Bad oder Dusche/WC)
7x Frühstück , 6x Abendessen lt. Programmverlauf
Traditionelles Abendessen
Höhepunkte Ihrer Reise
Auf dem Markt und in der Farm in Sheki
Sommerpalast des Khans
„Bottle House“ Ibrahim Jafrov Residenz in Ganja
Heydar Aliyev Cultural Centre
Villa Petrolea
Alle Eintrittsgelder
Speziell qualifizierte Deutsch sprechende Erlebnisreiseleitung
Reisebegleitung vom Reisecenter Gohlis
Ausgewählte Reiseliteratur


Teilnehmerzahl mind. 15 Personen

 

Mehr Erlebnis
Teilnehmerzahl mind. 10 Personen.
Halbinsel Abscheron (2. Tag) Preis ca. € 48 p. P.

Hotels
Ort Nächte/Hotel Landeskat.
Baku 2/ Sapphire Inn ★★★★ o.ä.
Scheki 2/ Scheki Saray Hotel ★★★★ o.ä.
Ganja 1/ Vego ★★★ o.ä.
Baku 3/ Sapphire Inn ★★★★ o.ä.

Veranstalter Gebeco GmbH & Co. KG,
Holzkoppelweg 19, 24118 Kiel
Hinweis Es gelten die Reisebedingungen und
Hinweise der Gebeco GmbH & Co. KG, Kiel

Beratung und Buchung
Reisecenter Gohlis GmbH
Landsberger Str.4, 04157 Leipzig
Telefon 0 341 9114982
E-Mail info@reisecenter-gohlis.de
www.reisecenter-gohlis.de

 

Einreisebestimmungen: Die aktuellsten Einreisebestimmungen finden Sie unter https://www.gebeco.de/rund-um-ihre-reise/laenderinformationen
Mobilitäteinschränkung: Die Reise ist für mobilitätseingeschränkte Personen allgemein nicht geeignet. Sofern Sie mit uns gemeinsam prüfen
möchten, welche körperlichen Voraussetzungen für die Reise nötig sind, halten Sie bitte Rücksprache.